Foto von Dr. Stefan Ruppert

Positiver Hessentrend für Freie Demokraten

12. Januar 2017

Anlässlich der Ergebnisse des neuesten Hessentrends erklärte der Vorsitzende der FDP Hessen, Dr. Stefan Ruppert: „Die Ergebnisse dieser Umfrage werten wir als gute Ausgangsbasis für ein sehr wichtiges Wahljahr. Die vorliegenden Zahlen bestätigen den positiven Trend für die Freien Demokraten in Hessen, der sich bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr im besten Ergebnis seit 1972 niederschlug und sich in einem deutlichen Zuwachs an Mitgliedern zeigt. Wir merken aktuell, dass unser Menschenbild vom selbstbestimmten Individuum und unser Engagement für soziale Marktwirtschaft, gesteuerte Zuwanderung und gute Bildung bei den Bürgerinnen und Bürgern wieder gefragt sind. Da sich die anderen Parteien aktuell in die entgegengesetzte Richtung entwickeln, haben wir mit unseren Positionen und Werten eine Vielzahl an Alleinstellungsmerkmalen, die wir bis zum Herbst 2017 noch stärker herausstellen werden.“

Weiter erklärte Dr. Ruppert:

„Die Umfrage zeigt darüber hinaus deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger das schwarz-grüne Experiment nicht als tragfähige Lösung für den Bund erachten. So fällt auf, dass die schwarz-grüne Koalition eine der unbeliebtesten Landesregierungen in ganz Deutschland – insbesondere im Westen der Bundesrepublik – stellt. Dass es laut der aktuellen Umfrage für Schwarz-Grün nicht mehr zu einer Mehrheit in Hessen reicht, sollte für die beiden Koalitionäre Anlass genug sein, ihren Kurs in der Verkehrs-, Wirtschafts- und Bildungspolitik sowie in sicherheits- und asylpolitischen Fragen zu überdenken. Dass eine Koalition, die zuletzt bloß mit der immensen Zunahme an Schulden, der Rückgabe von Bundesmitteln für den Ausbau der Infrastruktur und dem andauernden, öffentlich ausgetragenen Zwist in der Asyl- und Sicherheitspolitik Schlagzeilen machte, bei den Menschen in unserem Land keine Pluspunkte sammelt, kann selbst die Hessen-CDU nicht ernsthaft überraschen.

Bedauerlicherweise verfolgt Ministerpräsident Bouffier, dessen CDU seit Juli 2015 im Hessentrend fast zehn Prozent eingebüßt hat, aktuell bloß die Strategie, die AfD kleinzureden, was sich allerdings bislang als vollkommen wirkungslos erwies. Dass die Rechtspopulisten dem Ministerpräsident „nicht den Hauch einer Sorge“ bereiten, wie er zu Jahresbeginn verriet, mag für ihn persönlich zwar recht angenehm sein, jedoch geht diese Einschätzung unserer Meinung nach deutlich an der aktuellen Entwicklung des Parteienspektrums in unserem Land vorbei. Wir appellieren daher an die Union in Hessen und im Bund, wieder zu einer Politik zurückzukehren, die den Sorgen und Nöten der Menschen sowie den Problemen in unserem Land Rechnung trägt, statt sie auszublenden – anders werden sich Zuwächse für Parteien an den Rändern des politischen Spektrums kaum eindämmen lassen.“