Mehr Marktwirtschaft auch im Wohnungsmarkt!

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1.      Die Freien Demokraten setzen sich für mehr Marktwirtschaft auch im Wohnungsmarkt ein. Der Markt setzt die richtigen Signale über Knappheit an Wohnraum und lenkt bei hohen Renditen zusätzliches Kapital in den Bau von Immobilien. Staatliche Eingriffe in das Marktgeschehen, die diese Marktkräfte behindern und die zu unerwünschten Fehlentwicklungen und zu einer weiteren Verknappung von ‎Wohnangeboten führen, lehnen wir ab. Dies betrifft insbesondere folgende Vorhaben der Landesregierung:

 

2.      Zur Verbesserung der Wohnsituation ‎und zur Schaffung von bezahlbarem und bedarfsgerechtem Wohnraum für junge Familien, Alleinerziehende, Studenten oder sozial schwächer gestellte Personengruppen insbesondere im Rhein-Main-Gebiet gilt es geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit dem Sonderprogramm für den Wohnungsbau wurden in der letzten Legislaturperiode die ersten richtigen Schritte eingeleitet. Diese sind zu verstärken. Um den stetig steigenden Herausforderungen gerecht zu werden, fordern die hessischen Freien Demokraten‎ insbesondere folgende Maßnahmen zu ergreifen:

3.      Die Freien Demokraten kritisieren und sehen mit Sorge, dass die Wohnkosten infolge der Anhebung der Grunderwerbssteuer auf 6 % durch die schwarz-grüne Landesregierung sowie infolge der mit dem Beuth-Erlasses und der KFA-Reform auf den Weg gebrachten Grundsteuer-Erhöhungsspirale weiter künstlich verteuert worden sind. Diese Art der Sanierung der Haushalte über die Portemonnaies der Mieter und Eigentümer lehnen wir strikt ab.