Sachkunde statt Rasseliste – für eine moderne und faire Regelung im Umgang mit Hunden

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Die FDP Hessen spricht sich für eine umfassende Überarbeitung der Hessischen Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden (HundeVO) aus. Statt Hunde nach Rassen als potentiell gefährlich einzustufen, soll eine
allgemeine Sachkunde- und Zuverlässigkeitsprüfung für alle Hundehalter eingeführt werden.

    1. Einführung einer einheitlichen Eignungsprüfung für alle Hundehalter
      Statt pauschaler Rassenzuordnung soll jeder Hundehalter vor Anschaffung eines Hundes eine Sachkundeprüfung ablegen, die Kenntnisse über artgerechte Haltung, Hundeverhalten und rechtliche Rahmenbedingungen vermittelt. Der
      theoretische Teil ist bereits vor Anschaffung eines Hundes abzulegen. Der praktische Teil ist innerhalb der ersten 12 Monate nach Anschaffung des Hundes abzulegen.
    2. Abschaffung der Rasseliste für sogenannte “gefährliche Hunde” in Hessen
    3. Gleichzeitig wird die Einstufung bestimmter Hunderassen als grundsätzlich gefährlich abgeschafft.
    4. Umsetzung in den Kommunen
      Das Land Hessen ist in der Pflicht Kommunen bei der Umsetzung zu unterstützen. Dazu können beispielweise Hundehalter zentral erfasst werden und Schulungs- sowie Prüfungstools zur Verfügung gestellt werden. Hierbei ist auf die vollständig digitale Umsetzung zu achten, um etwaigen bürokratischen Aufwand gering zu halten.