75. Geburtstag von Ruth Wagner

Kunst und Kultur16. Oktober 2015

DR. RUPPERT/RENTSCH zum 75. Geburtstag von Ruth Wagner

  • Landesverband und Landtagsfraktion gratulieren leidenschaftlicher Politikerin zu Ehrentag
  • Hessen hat erheblich von ihrem unermüdlichen Einsatz für Bildung und Kultur profitiert
  • Nach wie vor großes ehrenamtliches Engagement

WIESBADEN – Anlässlich des 75. Geburtstags von Staatsministerin a.D. Ruth Wagner am 18. Oktober erklärten der Vorsitzende der hessischen Freidemokraten, Dr. Stefan RUPPERT, und der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian RENTSCH: „Im Namen der FDP Hessen und der Landtagsfraktion gratulieren wir Ruth Wagner zu ihrem Ehrentag sehr herzlich. Als überzeugte Liberale und leidenschaftliche Politikerin hat sie in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur die Geschichte der hessischen FDP maßgeblich geprägt, sondern durch ihren unermüdlichen Einsatz für Bildung und Kultur auch erhebliche Fortschritte für das Land Hessen auf den Weg gebracht. Dafür gilt ihr unser Dank – verbunden mit der Hoffnung, dass sie uns noch lange mit ihrem herausragenden Engagement für Freiheit, Verantwortung und Toleranz bereichert.“

Weiter erklärte Dr. Ruppert:

„Für die Freien Demokraten in Hessen und für mich ganz persönlich ist Ruth Wagner eine wertvolle Ratgeberin. Als Vorsitzende der hessischen FDP, Präsidiumsmitglied der Bundes-FDP, hessische Staatsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin hat sie zahlreiche wegweisende politische Ereignisse miterlebt und -gestaltet und ist somit selbst ein Teil der politischen Geschichte unseres Landes geworden. Ruth Wagner hat stets einen ganz eigenen Politikstil vertreten: streitbar und kämpferisch, aber auch zutiefst human und ohne Angriffe auf die Person. Aus eher kleinen Verhältnissen stammend prägte sie die Erfahrung, dass Bildung der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und beruflichem Erfolg ist. Bildungs- und Wissenschaftspolitik steht für sie deshalb im Zentrum eines umfassenden liberalen Politikentwurfs. Auch wenn sie mit ihrem Wirken weit über die Grenzen Hessens hinaus bekannt wurde, blieb sie stets fest in ihrer Heimat verwurzelt. Denn Ruth Wagner ist nicht nur überzeugte Verfechterin der liberalen Sache, sondern auch überzeugte Darmstädterin: Für viele war und ist sie das Gesicht der liberalen Politik in Darmstadt.“

Rentsch erklärte:

„Während ihrer fast 30-jährigen Parlamentszugehörigkeit sowie ihrer Amtszeit als Staatsministerin hat sie mit großer Entschlossenheit zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, von denen das Land Hessen bis heute profitiert. So wurde beispielsweise unter ihrer Federführung die Technische Universität Darmstadt zur ersten selbständigen Hochschule. Da sie der festen Überzeugung war, dass Hochschulen am erfolgreichsten arbeiten können, wenn sie möglichst viele Entscheidungen in eigener Verantwortung treffen können, hat sie als Wissenschaftsministerin bereits im Jahr 2000 die Stärkung der Hochschulautonomie in den Mittelpunkt des Hochschulrechts gestellt. Mit viel Herzblut hat sie zudem die Einführung eines Tags des Offenen Denkmals in Hessen forciert, der in diesem Jahr bereits zum 25. Mal veranstaltet und im Anschluss an ihr Engagement sogar auf Bundes- und europäischer Ebene nach hessischem Vorbild eingeführt wurde. Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Hessischen Landtag hat Ruth Wagner mit ihrem Engagement nicht nachgelassen: Aktuell ist sie in so vielen Ehrenämtern aktiv, wie beispielsweise als Vorsitzende der Kommission zur Geschichte der Juden in Hessen oder als Kuratoriumsvorsitzende des Kulturfonds Rhein Main, sodass kaum Zeit bleibt für eine weitere große Leidenschaft: die Malerei. Wir wünschen ihr von Herzen, dass sie weiterhin bei bester Gesundheit bleibt und auch in Zukunft mit großem Elan für die liberale Sache streitet.“

Download der Vita von Ruth Wagner als PDF-Datei.