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Forsa-Umfrage sieht FDP Hessen bei 7 Prozent

19. April 2016

Anlässlich der heutigen Veröffentlichung der Umfrage der Frankfurter Neuen Presse erklärte der Vorsitzender der FDP Hessen, Dr. Stefan Ruppert: „Das Ergebnis der neusten Umfrage verstetigt den positiven Trend für die Freien Demokraten in Hessen. Mit 6,4 Prozent konnten wir bei der Kommunalwahl unser bestes Ergebnis seit 1971 erzielen. Wir merken, dass unser Menschenbild vom selbstbestimmten Individuum und unser Engagement für soziale Marktwirtschaft und gute Bildung bei den Bürgerinnen und Bürgern wieder gefragt sind. Da sich die anderen Parteien aktuell in die entgegengesetzte Richtung entwickeln, haben wir mit unseren Positionen und Werten eine Vielzahl an Alleinstellungsmerkmalen. Wir sind optimistisch, dass dank unserer klaren Positionen und zukunftsorientierten Konzepte dieser Trend anhalten wird und wir unser Ergebnis bis zu den wichtigen Wahlen im Bund und in Hessen noch ausbauen können.“

Weiter erklärte Dr. Ruppert:

„Dass ein Großteil der Hessen laut der aktuellen Umfrage, das Kommunalwahlrecht als zu kompliziert einschätzt, ist ein ernstzunehmendes Ergebnis. Wir sollten daher künftig noch deutlicher auf den Wahlzetteln herausstellen, dass es auch im aktuellen Wahlrecht die Möglichkeit gibt, rein nach Parteipräferenz zu wählen. So könnten man beispielsweise ganz oben auf dem Zettel nur die jeweiligen Parteien aufführen und somit die Wahl durch diese optische Hervorhebung erleichtern. Auf diese Weise würde auch verhindert werden, dass Parteien durch eine ungünstige Platzierung auf dem Wahlzettel benachteiligt werden.

Im Gegensatz zu anderen Parteien sehen wir jedoch keinen Anlass, die Vorteile, die das Kumulieren und Panaschieren mit sich bringt, wieder abzuschaffen. Denn zweifellos schafft diese Form des Wahlrechts mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger. Zugleich trägt es dem Sachverhalt Rechnung, dass die Kommunalwahl vor allem eine Personenwahl ist.“