Till Mansmann

„Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte.“ – Hans-Georg Gadamer, Philosoph

Wahlkreis: 188 (Bergstraße)

Kurz nachgefragt

1. Was bedeutet Glück für Sie?
Glücklich bin ich natürlich, wenn ich Ziele erreiche – aber wichtiger ist mir, weitere Ziele zu haben, auch wenn nicht alles glückt. Privat war mir die Renovierung unseres denkmalgeschützten Hauses wichtig. Politisch: Da brauche ich grade etwas Zeit ;-)

2. Worüber können Sie sich richtig aufregen?
Über Menschen, denen es schwerfällt zu verstehen, welche enormen Vorteile, welchen Wohlstand und welche unvergleichlich lange Friedensphase uns Deutschen die parlamentarische Demokratie und die europäische Kooperation gebracht haben.

3. Mit wem würden Sie gerne mal einen Tag tauschen und warum?
Mit dem Astronauten Alexander Gerst, an einem Tag, an dem er im Weltraum ist. Unseren Planeten würde ich sehe gerne mal von außen sehen.

4. Welches politische Projekt würden Sie am Ende der Legislaturperiode am liebsten umgesetzt sehen?
In der Sozialpolitik: Eine Weiterentwicklung des Hartz-IV-Systems – weniger bürokratisch, aber klar auf Leistungsanreize setzend.
International: Die ersten Schritte zur Umstellung unseres Energiebedarfs auf regenerative Quellen – und zwar nicht im nationalen Alleingang und planwirtschaftlich am tatsächlichen Bedarf vorbei, sondern international und marktwirtschaftlich.

5. Erklären Sie uns bitte in einem Satz, was Sie an Ihrer Arbeit im Deutschen Bundestag fasziniert.
Das Parlament ist das Herzstück jedes freiheitlich-demokratischen Rechtsstaats – es gibt für einen politischen Menschen in Deutschland kaum eine größere Ehre, als hier zu wirken. Genau das will ich mit ganzer Kraft tun, gemeinsam mit Abgeordneten aller im Bundestag vertretenen Parteien, wenn sie meine freiheitlich-demokratischen Grundüberzeugungen teilen.

6. Bitte vervollständigen Sie den Satz: „Deutschland geht es mit einer FDP-Bundestagsfraktion besser, weil ….
… unser Land eine Partei braucht, die dem einzelnen Menschen mit seinen Rechten und seiner Leistungsfähigkeit in den Mittelpunkt stellt, und keine kollektivistische Gesellschaftstheorie.“