FDP unterstützt Protest der hessischen Jäger

Allgemein27. September 2015

3.500 Teilnehmer sind am 26.09.2015 bereits in Wiesbaden gegen die ideologische Jagdverordnung von CDU und Grünen in Wiesbaden auf die Straße gegangen. Die Freien Demokraten unterstützen diesen Protest gegen eine Ideologisierung des Jagdrechts ausdrücklich.

Der stellvertretende Vorsitzende der FDP Hessen, Moritz Promny, macht dazu klar: „Wir fordern die schwarz-grüne Landesregierung auf, die bestehende Jagdverordnung dringend unangetastet zu lassen. Denn erst in der vergangenen Legislaturperiode wurde das Jagdrecht in Hessen durch die Koalition von CDU und FDP im Konsens mit allen beteiligten Parteien, Verbänden und Institutionen angepasst. Die jetzigen Änderungen an der Rechtslage folgen jedoch rein koalitionstaktischen Erwägungen und orientieren sich nicht länger an sachlichen Argumenten. Auch konnten die Argumente von Union und Grünen in der Plenardebatte am Mittwoch nicht über die absehbaren negativen Effekte der neuen Jagdverordnung hinwegtäuschen. Für uns steht fest, dass bei der Jagdverordnung ideologische Regulierungen nicht wichtige Aspekte des Artenschutzes und der Niederwildhege verdrängen dürfen. Entsprechend unterstützen wir die Kritik des hessischen Landesjägerverbands an der Verordnung und den damit verbundenen Einschränkungen. Denn wir wollen ebenfalls verhindern, dass in Hessen bald eine der – laut des LJV – ‚schlechtesten Jagdverordnungen Deutschlands‘ gilt.“

Weiter erklärte Promny:

„Bei den hessischen Jägern formiert sich gegen die grüne Ideologie aktuell massiver Widerstand, der am Wochenende auch in einer zentralen Protestaktion in Wiesbaden zum Ausdruck gebracht werden wird. Für die Freien Demokraten ist dieser Unmut nachvollziehbar, da für alle hessischen Jäger, die sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit die Hege und Pflege in ihrem Revier übernehmen, die geplanten Einschränkungen ein Schlag ins Gesicht sein müssen. Denn mit den geplanten Änderungen an der bestehenden Verordnung bekunden Grüne und Union offen ihr Misstrauen gegenüber der hessischen Jägerschaft.“