Zukunft privater Schulen in Hessen

Weltbeste Bildung für jeden14. August 2017

„Wir stehen uneingeschränkt hinter einem Schulsystem, welche private Schulen als unschätzbare Ergänzung zum öffentlichen Schulsystem ansieht. Es gibt keinen Grund, die Arbeit, die an diesen Schulen geleistet wird und die Existenz von Privatschulen grundsätzlich in Frage zu stellen. Die Finanzierung und die erhobenen Beiträge waren in den letzten Jahren vielfach Gegenstand von Anfragen und Debatten. Es hat sich gezeigt, dass eine Pauschalisierung nicht erfolgen kann. Viele Schulen verfügen über ein System von Stipendien, Sozialbeiträgen oder Geschwistervergünstigungen, um möglichst vielen Familien den Zugang zu den Schulen zu ermöglichen. Die Frage des Sonderungsverbots mit der Existenzfrage einer gesamten Schulwesens zu verknüpfen ist unredlich und spiegelt eine sozialistischen Bildungsgedanken wider, der sich überholt hat. Hier dürfen keine ideologischen Schaufensterdebatten auf den Rücken der Schüler und Lehrer, die tagtäglich dort lernen und arbeiten ausgetragen werden“, erklärte die Spitzenkandidatin der FDP Hessen zur Bundestagswahl Nicola Beer.

Weiter erklärte Beer:

„Private Schulen haben in den letzten Jahren vermehrt Aufgaben übernommen, die an anderen Schulen nicht zur Zufriedenheit der Kinder und ihrer Familien ausgefüllt worden sind. Wir Freien Demokraten sehen die Privatschulen auch zukünftig als Partner im differenzierten und am Kindeswohl orientierten Bildungssystem und setzen uns dafür ein, dass der Geldbeutel der Eltern nicht über den Bildungserfolg entscheidet. Hierfür braucht es Mechanismen und finanzielle Spielräume, die zu gewähren sind. Eine vernünftige Ersatzschulfinanzierung ist nur ein Aspekt in dieser Debatte und dieser Aufgaben haben wir uns gestellt. Vor diesem Hintergrund werden wir darauf genauso achten wie auf die Einhaltung des Sonderungsverbots, um jedes Kind die bestmögliche Bildung in der besten Schule für sie oder ihn zukommen zu lassen.“