Nicola Beer

„Meine politischen Schwerpunkte sind Bildung, Europa, Digitalisierung und Gründerkultur.“
Wahlkreis
: 182 (Frankfurt I)

Kurz nachgefragt

1. Was bedeutet Glück für Sie?
Ein freier Abend mit der Familie – und einem Glas hessischen Riesling oder Apfelwein.

2. Worüber können Sie sich richtig aufregen?
Über ohne Begründung stornierte Flüge. Kommen leider immer häufiger vor.

3. Mit wem würden Sie gerne mal einen Tag tauschen und warum?
Mit einem Adler. Majestätisch fliegen, die Perspektive wechseln – alles von oben anschauen, immer die Ruhe bewahren.

4. Welches politische Projekt würden Sie am Ende der Legislaturperiode am liebsten umgesetzt sehen?
Die Einführung des Innovationsprinzips. Derzeit ist es so, dass bei Gesetzesinitiativen nur eine Verpflichtung zur Prüfung der Risiken, aber nicht der Chancen besteht. Dies muss sich ändern, Chancen müssen Berücksichtigung finden, soweit Risiken eindämmbar oder vernachlässigbar sind. Dies ist nicht nur wichtig für den Innovationsstandort Deutschland, sondern für unsere gesamte Gesellschaft.  Ich bin zutiefst überzeugt davon, dass durch eine Verpflichtung zur Abwägung der Chancen mit den Risiken eine Aufbruchsstimmung quer durch alle Gruppierungen erzeugt würde – ein Mentalitätswechsel weg von den Bedenken hin zur Neugierde, Experimentierfreude, Mut. Denn dieser verengte Blick auf die Risiken zieht sich durch alle Instanzen: Der Gesetzgeber fokussiert sich auf Risiken und die, die ein Gesetz anwenden müssen, werden gezwungen, ihr Hauptaugenmerk ebenfalls auf die Risiken zu richten und diejenigen, die gestalten, unternehmen und aktiv werden wollen, unnötig einzuengen und zu blockieren. Anstatt zu prüfen, ob wir die Risiken beherrschen können, findet keine Verpflichtung zur Abwägung der Risiken mit den Chancen statt. Auf diese Weise wird unsere Gesellschaft ausgebremst, Chancen verpasst sowie Kreativität und Ideen im Keim erstickt oder zumindest erschwert. Das hemmt die Wirtschaft, aber auch jede einzelne kleine private Initiative von Bürgerinnen und Bürgern.

5. Erklären Sie uns bitte in einem Satz, was Sie an Ihrer Arbeit im Deutschen Bundestag fasziniert.
Wir können manchmal, was wir für richtig halten, umsetzen und damit das Leben von Bürgerinnen und Bürgern ein Stück weit besser machen.

6. Bitte vervollständigen Sie den Satz: „Deutschland geht es mit einer FDP-Bundestagsfraktion besser, weil ….

·         …wir die Stimme für die Soziale Markwirtschaft im Parlament sind,
·         …wir die Stimme für die Freiheit des Einzelnen im Parlament sind,
·         …wir die Stimme für Menschenrechte im Parlament sind,
·         …wir die Stimme für Verantwortung im Parlament sind,
·         …wir die Stimme für Innovation, Aufbruch und Mut im Parlament sind,
·         …wir die Stimme für Digitalisierung im Parlament sind – für das Vorantreiben, aber auch den verantwortungsvollen Umgang damit,
·         …wir die Stimme für mehr Chancengleichheit im Parlament sind – jeder muss die Chance bekommen, seine Fähigkeiten und Talente ausleben zu können
·         …wir die Stimme für Aufbruch im Parlament sind: Traut Euch, packt es an und Staat hör auf, alles tot zu regulieren,
·         …wir die Stimme für Gerechtigkeit sind: Es ist ungerecht, wenn der Bürger ein Großteil seines Einkommen an den Staat abgeben muss, weil dieser nicht sparsam haushaltet,
·         …wir die Stimme der politischen Vernunft sind.